Roland Scholl

Mariel Tausig Juli 26, 2016 R 9 0
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Roland Heinrich Scholl war ein Schweizer Chemiker, der an verschiedenen europäischen Universitäten gelehrt. Zu seinen bemerkenswertesten Erfolge sind die Synthese von Coronen, die Co-Entwicklung des Bally-Scholl-Synthese, und verschiedene Entdeckungen über polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Frühes Leben und Ausbildung

Roland Heinrich Scholl wurde am 30. September 1865 in Zürich, Schweiz, Sohn eines badischen Händlers geboren. Nach der Grundschule von einem Privatlehrer und Sekundarausbildung an einer Sporthalle in Zürich, studierte er Chemie und Physik an der Universität Würzburg im Jahre 1883. Einer seiner Lehrer war Johannes Wislicenus, des Bruders seiner Mutter. Nach dem Militärdienst in einem bayerischen Regiment, setzte er sein Studium 1885 an der Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich. Im Jahre 1890 erhielt er einen Dr. phil. Studium an der Universität Basel.

Leben und Karriere

Im Jahr 1893 wurde Roland Scholl Privatdozent in der Chemie am Polytechnikum und an der Universität Zürich. Im Jahr 1897 wurde er stellvertretender Direktor des chemischen Laboratorium der Technischen Hochschule Karlsruhe. Nach gefördert Professor im Jahr 1904 zu verknüpfen, wechselte er an die Universität Graz, wo er als Professor im Jahr 1907. Im Jahr 1914 freiwillig Scholl für Service im Ersten Weltkrieg, und nach dem Ende seiner Dienstzeit wechselte er an die Technische Universität Dresden, wo er als Direktor des Instituts für organische Chemie bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1934.

Das Leiden von Verletzungen in der alliierten Bombenangriffe auf Dresden erlitten, starb Roland Scholl am 22. August 1945 in einem Flüchtlingslager auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatz in der Nähe Mörtitz, einem kleinen Dorf in Sachsen.

Erforschung

Scholl machte sich einen Namen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft in jungen Jahren durch Veröffentlichungen über die Chemie der Knallsäure, widerlegen die Strukturen dieses Moleküls von August Kekulé und Edward Divers vorgeschlagen. Er tat etwas Forschung für die Badische Anilin- und Sodafabrik in den frühen 1900er Jahren und begann zu forschen auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, insbesondere Küpenfarbstoffe wie Indanthren und flavanthrene, im Jahr 1903. Unter anderem entwickelte Scholl, ein Verfahren für die Synthese von pyranthron der erste stickstoff- und schwefelfreie Küpenfarbstoff.

Scholl war eine der ersten Personen, die von Fritz Pregl, der Vater der Mikroanalyse, der ein enger Mitarbeiter von Scholl war entwickelte Mikrowaage zu verwenden. Im Jahr 1911, Roland Scholl und Oscar Bally veröffentlichte einen Artikel über die Synthese von Benzanthron durch Kondensation von Anthrachinon mit Glycerin, einem Prozess, der später der Bally-Scholl-Synthese genannt würde. Im Jahr 1932 Scholl war die erste Person, Coronen synthetisieren.

Im Laufe seiner Karriere, Scholl erschienen etwa 180 wissenschaftlichen Artikeln. Er wurde Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Jahre 1916, des Sächsischen Akademie der Wissenschaften im Jahre 1920, und der Deutschen Chemischen Gesellschaft sowie der Chemischen Gesellschaft Karlsruhe im Jahr 1930. Im Jahr 1944 wurde er mit dem Goethe-Medaille für Kunst und ausgezeichnet Wissenschaft.

Bemerkenswerte Veröffentlichungen

  • Scholl, Roland. "Untersuchungen über Indanthren und Flavanthren I". Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft 36: 3410-3426. doi: 10.1002 / cber.190303603129. ISSN 0365-9496. Scholl erste Artikel über die Küpenfarbstoffe Indanthren und Flavanthrene
  • Scholl, Roland. "Pyranthron, Ein stickstofffreies Methinanalogon des Flavanthrens, und Dimethylpyranthron". Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft 43: 346-356. doi: 10.1002 / cber.19100430155. ISSN 0365-9496. Auf der ersten Synthese pyranthron
  • Bally, Oscar; Scholl, Roland. "Einwirkung von Glycerin und Schwefelsäure auf amidierte und auf stickstofffreie Organische Verbindungen der Anthracen-Reihe: Benzanthron und seine Reduktionsprodukte, nebst Bemerkungen Über Namenbildung und Ortsbezeichnung hochgegliederter Ringsysteme der Anthracen-Reihe". Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft 44: 1656-1670. doi: 10.1002 / cber.19110440264. ISSN 0365-9496. Beschreibung der Bally-Scholl-Synthese
  • Scholl, Roland; Meyer, Kurt. "Synthese des anti-diperi dibenz-coronens und Dessen Abbau zum Coronen.". Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft 65: 902-915. doi: 10.1002 / cber.19320650546. ISSN 0365-9496. Auf der ersten Synthese von Coronen
  • Scholl, Roland; Holdermann, Karl; Seer, Christian. "Versuche zur Darstellung von Harnsäure Durch Oxydation nichtcyclischer Aminosäureamide.". Chemische Berichte 82: 239-246. doi: 10.1002 / cber.19490820314. ISSN 0365-9496. Scholls letzte Artikel, aus dem Speicher in dem Flüchtlingslager geschrieben
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