Taras Borodajkewycz

Liesbeth Kramer Juli 26, 2016 T 1 0
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Taras Borodajkewycz, war ein ehemaliges Mitglied der NSDAP und nach dem Zweiten Weltkrieg, Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Hochschule für Welthandel in Wien. Er blieb ein reueloser Unterstützer des Nationalsozialismus nach dem Krieg und den pro-faschistischen Ansichten er angeblich in seinen Vorlesungen in den 1960er Jahren zum Ausdruck löste großen Studentendemonstrationen in Wien, die in mindestens einem Todesfall geführt.

Leben

Während der Zwischenkriegszeit war er ein Anhänger der katholisch-nationalen Ideen, die katholische Identität und gesamtdeutschen Politik zu verbinden versucht. Während Mitte der 30er Jahre wurde er ein Anhänger des Nationalsozialismus und formell Mitglied der damals verbotenen NSDAP im Jahre 1934. Er war auch ein Mitglied der KAV Norica Wien, eine katholische Studentenverbindung, die Mitglied der Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen, aus der er 1945 wegen seiner Unterstützung und Mitgliedschaft in der NSDAP ausgeschlossen war. Borodajkewycz erhielt seinen Doktortitel in Geschichte an der Universität Wien im Jahr 1932 und arbeitete als Assistent an der rechtsgerichteten Gelehrten Heinrich von Srbik, was bis zu seiner Habilitation 1937 in Religions- und Geistesgeschichte. Nach einer kurzen Zeit Lehrtätigkeit an der Universität Wien und arbeitet als Archivar im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv, erhielt Borodajkewycz Ernennung zum Professor für Neuere Geschichte an der deutschen Universität in Prag, wo er unterrichtete von 1943 bis 1945.

Borodajkewycz zog zurück nach Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg, und trotz seiner langjährigen Zusammenarbeit mit der NSDAP, wurde schnell dank der günstigen politischen Verbindungen in der neuen österreichischen Regierung rehabilitiert. Nahm er bald seine Lehrtätigkeit an der Wiener Hochschule für Welthandel, das führende Finanz-und Business-Management-Schule des Landes. Allerdings waren seine fort Sympathien für den Nationalsozialismus deutlich. Er wiederholt Neonazis und antisemitische Äußerungen in seinen Vorlesungen, die eine treue Anhängerschaft von Studenten, die seine konservative, anti-linksgerichteten politischen Ansichten teilten zogen werden. Aber unreconstructed Blick Borodajkewycz war einst weithin bekannt, löste einen Rechtsstreit und eine Reihe von sozialen Protesten, die Spannungen um, wie nach dem Krieg die österreichische Gesellschaft wurde mit seiner NS-Vergangenheit zu tun ausgesetzt.

Die 1962-Skandal

Im Jahr 1962, Heinz Fischer, heute Präsident von Österreich, angegriffen Borodajkewycz in einem Zeitschriftenartikel über Äußerungen während eines Vortrags machte, die er berichtete über Klasse Noten eines Kommilitonen basiert. Da er nicht wollte, um die Schüler zu identifizieren, Fischer wurde erfolgreich von Borodajkewycz wegen Verleumdung verklagt und musste eine Strafe zahlen. Borodajkewycz fühlte durch das Urteil ermutigt und offenbarte seine Ansichten immer offener in seinen Vorlesungen ab diesem Zeitpunkt.

Die 1965-Skandal

Im März 1965, Studentengruppen, ehemaliger Widerstandskämpfer, und die Gewerkschaften eine Demonstration für Borodajkewycz Absetzung nennen. Die Demonstration kollidierte mit einem Rückmarsch durch den Ring Freiheitlicher Studenten, der Studentenorganisation der Freiheitlichen Partei von Österreich organisiert. Ernst Kirchweger, ein ehemaliger Widerstandselement und KZ-Überlebenden, die die Demonstrationen zu beobachten war, aber nicht teilnehmenden selbst wurde schwer von einem rechtsradikalen Demonstranten verletzt. Er starb einige Tage nach der Demonstration, damit der erste politische Tod der Zweiten Republik.

Im April 1965 wurde die Verleumdungsprozess gegen Fischer wieder geöffnet, und er wurde auf der Grundlage einer Aussage von Lacina, der in der Zwischenzeit abgeschlossen hatte freigesprochen. Ein Appell Borodajkewicz wurde abgelehnt. Eine weitere Klage versucht, Borodajkewicz in Kirchweger Tod hineinzuziehen, aber er freigesprochen wurde.

Letztlich Borodajkewycz war gezwungen, den Vorruhestand zu nehmen, trotz starker Bemühungen der Minister für Bildung, Theodor Piffl-Percevic, um ihn zu verteidigen. In den folgenden Jahren setzte er Einträgen in rechten Zeitschriften zu veröffentlichen.

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