Wolfgang Huber

Florian Blume Oktober 30, 2016 W 6 0
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Wolfgang Huber ist ein prominenter deutscher Theologe und Ethiker. Huber diente als Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz bis November 2009 gelang es Huber Manfred Kock als Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland im November 2003 und wurde von Bischof Margot Käßmann, als erste Frau in gelungen , dass die Position, im Oktober 2009.

Leben

Huber ist das jüngste von fünf Brüdern und wuchs in Falkau im Schwarzwald und später in Freiburg im Breisgau. Er heiratete die Grundschullehrer und Autor Kara Huber im Jahr 1966 und sie haben drei Kinder und zwei Enkelkinder haben. Sein Vater war Ernst Rudolf Huber, ein bekannter Rechtsanwalt und deutschen Verfassungs Gelehrter. Huber Mutter war der Anwalt Tula Huber-Simons.

Huber studierte Evangelische Theologie 1960-1966 an der Universität Heidelberg, der Universität Göttingen und an der Universität Tübingen, wo er promovierte im Jahr 1966. Er beendete seine Habilitation an der Universität Heidelberg im Jahr 1972.

Nach der Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Württemberg 1966-1968 Huber wurde als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Leiter der Evangelischen Institut für interdisziplinäre Forschung in Heidelberg von 1968 bis 1980 ernannt Er diente als Mitglied einer Reihe von kirchlichen Organisationen und Gremien: Von 1973 bis 1984 als Mitglied der EKD Kammer für Öffentliche Verantwortung, von 1975 bis 1980 als Mitglied der Evangelischen Kirche der Vorstand der Union von 1980 bis 1994 als Mitglied des Executive Committee der Deutschen Evangelischen Kirchentag von 1983 bis 1985 als Präsident. Er wurde als Professor für Sozialethik an der Universität Marburg im Jahr 1980 Professor für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg im Jahr 1984. Im Jahr 1989 war er auch Lilly Visiting Professor an der Emory University ernannt und. 1993 wurde er zum Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz als Mitglied des Rates der EKD gewählt, im Jahr 1997 und im Jahr 2003 als Vorsitzender des Rates. Von 1998 bis 2001 Huber diente als Mitglied des Zentral- und Exekutivausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen.

Huber Ruhestand im November 2009 Markus Dröge folgte ihm als Bischof und Margot Käßmann sein Nachfolger als Vorsitzender des Rates der EKD. Seit den Ruhestand Huber hat viele seiner ehrenamtlichen und freiwilligen Positionen wieder aufgenommen, unter anderem seine Position als Vorsitzender der Stiftung Garnisonkirche Potsdam und Dekan der Domstift Brandenburg. Er fährt fort, in der Öffentlichkeit ethische Debatten in Eingriff gebracht werden und wurde vom Bundeskabinett gewählt, um auf in Deutschland Ethikrat im Jahr 2010. Seine Forschungen über die Ethik betrifft derzeit die Vermittlung von Werten in Wirtschaft und Gesellschaft zu dienen.

Da die Wahl der Position der Bischof von Berlin-Brandenburg über einen Sitz im Deutschen Bundestag für die Sozialdemokratische Partei Deutschland im Jahr 1993 Huber hat sich nicht assoziiert mit einer politischen Partei öffentlich. Seine wurde daher als potenzielle Kandidaten neutral betrachtet, um den damaligen Präsidenten der Deutschland Horst Köhler nach seinem Rücktritt im Jahr 2010 zu ersetzen.

Dachte,

Huber hat auf einer großen Vielfalt und große Anzahl von ethischen und theologischen Themen gearbeitet. Mit seinem Vater Huber bearbeitet fünf Bände der Dokumente über deutsche Staat-Kirche-Beziehungen. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen Kirche und Öffentlichkeit, Menschenrechte. Perspektiven Einer Menschlichen Welt, Kirche, Folgen christlicher Freiheit. Ethik und Theorie der Kirche im Horizont der Barmer Theologischen Erklärung, Konflikt und Konsens. Studien zur Ethik der Verantwortung, Friedensethik, Die tägliche Gewalt. Gegen den Ausverkauf der Menschenwürde, Gerechtigkeit und Recht. Grundlinien christlicher Rechtsethik, Kirche in der Zeitenwende. Gesellschaftlicher Wandel und Erneuerung der Kirche, Vertrauen erneuern. Eine Reform um der Menschen willen, Im Geist der Freiheit. Für Eine Ökumene der Profile, Der christliche Glaube. Eine Evangelische Orientierung. Als angesehener religiöse Figur, setzt akademischen und öffentlichen Intellektuellen Huber zu initiieren und zu einer breiten Palette von Themen, unter anderem durch eine große Anzahl von öffentlichen Vorträgen, Predigten und öffentlichen Diskussionen.

Forschung über Huber Denken betont die zentrale Bedeutung des Begriffs "kommunikative Freiheit" in seinem Werk. Seine Theologie und öffentliches Engagement wird durch die Tatsache, dass das Christentum die Religion des Lebens-Enabling Freiheit gekennzeichnet. Er versteht, kommunikative Freiheit als Reartikulation der Reformation Wiederentdeckung der Freiheit, wie sich in seiner Verwendung von Martin Luthers Theologie zu seinem Verständnis von Freiheit zu untermauern. Huber zielt darauf ab, Individualität und Sozialität in Einklang zu bringen, die von der Entwicklung eines Verständnisses von Freiheit, die bloße Selbstverwirklichung transzendiert. In seinen jüngsten Arbeiten bedient er sich des Begriffs "verantwortliche Freiheit" dieses umfassende Verständnis von Freiheit, um zu bezeichnen.

Nach dem Soziologen Max Weber, der Theologe Dietrich Bonhoeffer und der Philosoph Hans Jonas entwickelt Huber eine Ethik der Verantwortung für das Leben im Kontext der Moderne. Dies bildet den Ausgangspunkt für die Hubers Beiträge zur ethischen Fragen-Tag präsentieren, wie in seine Beiträge zur Wirtschaftsethik, politische Ethik und Bioethik zu sehen.

Huber ist für seinen Widerstand gegen die Embryologie Forschung bekannt. Er versteht die menschliche Würde als von Gott verliehen und von der christlichen Überzeugung, dass der Mensch in der "Bild Gottes" geschaffen ausgedrückt. Die Würde des Menschen kann nicht zusammen mit der biologischen Entwicklung oder genetischen Eigenschaften gleichgesetzt werden, da dies im Widerspruch zu den Menschen als Subjekt der Freiheit. In Hubers Ansicht ein Mensch ist immer eine Person und nicht einfach nur ein Objekt.

Kirchenreform

Als Bischof und Vorsitzende des Rates der EKD Huber initiiert und unterstützt zahlreiche Reformprogramme. Im Zusammenhang mit der Hauptstrecke Herausforderungen Protestantismus Gesicht, vor allem in den östlichen Teilen von Deutschland, befürwortete Huber für eine missionarische Neuorientierung der Kirche. Für ihn Kirchenreform ist eng mit der Wiederentdeckung der evangelischen Wesen der Kirche verbunden und erfordert Offenheit gegenüber denen, die sich aus dem christlichen Glauben entfernt haben. Diese Impulse prägen die großen Reformprozesses, unter dem Thema "Kirche der Freiheit" zu subsumieren, die Huber geleitet. Das Dokument Kirche der Freiheit beschrieben, wie die Kirche ihr Profil in der Gesellschaft gesetzt, unter Wahrung gesellschaftlicher Pluralität. Dieses Dokument formuliert vier Ziele für die Reform der Evangelischen Kirche in Deutschland, nämlich geistliche Profilierung statt undeutlicher Aktivität, Priorisierung statt mit dem Ziel für die Vollständigkeit, strukturellen Mobilität und Verschieben des Fokus der Aktivitäten der Kirche nach außen anstelle von Selbstzufriedenheit . In seiner eigenen Landeskirche Huber leitete auch einen Reformprozess, "Salz der Erde". Huber Amtszeit als Vorsitzende des Rates der EKD haben, sind auch die Einbeziehung der Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands und der Union Evangelischer Kirchen der EKD, die Straffung der Landeskirchen von 23 bis 21, und die Einleitung weiterer Reformprozesse.

Ökumenische und interreligiöse Engagement

Huber greift kontinuierlich in den ökumenischen und interreligiösen Gespräche. Er war der Hosting-Bischof der ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin im Jahr 2003 und bei seinem Treffen mit Papst Benedikt XVI in Köln im Jahr 2005 Huber äußerte den Wunsch, dass die ökumenischen Beziehungen kann zu einer Phase der "Profil Ökumene" zu entwickeln. Diese Position auch dadurch seine Reaktion auf die vatikanische Erklärung im Jahr 2007, dass protestantische Kirchen nicht als Kirchen im wahren Sinne des Wortes betrachtet werden. Der Erzbischof von Canterbury eingeladen Huber um den Nikaean Club of Erzbischöfe im Jahr 2009, wo Huber identifiziert "Ökumene des indikativen" anzugehen - und zwar von der übertragenen Einheit in Christus, des Glaubens und der Taufe getragen - als Grundlage für alle ökumenischen Beziehungen.

Huber hinsichtlich religiöser Pluralismus als bestimmendes Merkmal der heutigen Gesellschaft. Er versteht den wachsenden Einfluss der muslimischen Minderheiten in Westeuropa als legitimes Beispiel der wachsenden religiösen Pluralismus. Als Vorsitzende der EKD Huber setzte sich für einen offenen und regelmäßigen Dialog zwischen christlichen und muslimischen Religionsführern. Sein Beharren auf Klarheit und als gute Nachbarn - nach einem Dokument, das von der EKD veröffentlicht - führte zu Kontroversen innerhalb der EKD und zwischen Protestanten und muslimischen Gesprächspartnern. Besonders seine Warnung, nicht im "interreligiösen Betrug" zu engagieren gab Anlass zu einer Reihe von öffentlichen Diskussionen. Ein prominenter deutscher muslimischen Organisation, die von der EKD veröffentlichten Dokument reagierte mit den Worten, dass es verstärkt und legitimiert bestehende Vorurteile gegen den Islam. Huber reagierten mit der Feststellung, dass weiterhin für die ehrlichen Dialog - auch kontroverse Themen wie Religionsfreiheit und der Religionswechsel in muslimischen Ländern.

Auszeichnungen und Ehrenmitgliedschaften

  • 1982: Theodor-Heuss-Preis
  • 1995: Honorarprofessor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1999: Comenius-Preis
  • 2003: Kreuzpfadfinder der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands
  • 2004: Ehrenmitglied der Rotary International | Rotary Club Berlin-Kurfürstendamm
  • 2005: Die Goldene Feder der Bauer Verlagsgruppe
  • 2006: Ludwig Wolker-Abzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes
  • 2006: Ehrenmitglied der Johanniterorden, als Johanniterorden bekannt
  • 2007: Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband von der Bundesregierung
  • 2007: Hermann Ehlers-Medaille des Evangelischen Arbeitskreises der CDU / CSU-
  • 2007: Ehrenmitglied der Hertha BSC
  • 2007: Schirmherr des Deutschen Kinderpreis
  • 2008: Agricola-Medaille der Lutherischen Kirche Finnlands
  • 2008: Ehrendoktorwürde der Christian Academy in Warschau
  • 2009: Orden von Berlin
  • 2009: Europäische Kulturpreis für Theologie
  • 2009: Vordenker Preis der Plansecur Gruppe

Aktuelle Veröffentlichungen

  • 2010: wenn ihr umkehrt, Wird euch geholfen. Oder: Anmerkungen zur globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, Frankfurt / Main
  • 2010: Das Netz ist zerrissen und wir sind frei. Reden, Frankfurt / Main
  • 2010: Gottes Wort Halten, Liebe üben und demütig sein. Predigten, Frankfurt / Main
  • 2009: Die Liebe in der Wahrheit. Die Sozialenzyklika "Caritas in veritate" Papst Benedikts XVI. Ökumenisch Kommentiert von Wolfgang Huber und other, Freiburg / Breisgau
  • 2009: Der christliche Glaube. Eine Evangelische Orientierung, 5. Aufl. Gütersloh
  • 2009: Von den Grenzen der Erkenntnis und der Unbegrenztheit des Glaubens. Ein Streitgespräch Zwischen Wolfgang Huber und Wolf Singer, Berlin
  • 2009: Die Mauer ist weg. Ein Lesebuch, herausgegeben von Wolfgang Huber, Frankfurt am Main
  • 2009: Religion, Politik und Gewalt in der heutigen Welt, in: Karl Kardinal Lehmann, Weltreligionen - Verstehen, Verständigung, Verantwortung, Frankfurt / Main
  • 2008: Die Verantwortung Eines Unternehmers, in: P. May ua, Familienunternehmen heute, Jahrbuch 2008, Bonn
  • 2008: Habermas in Protestantischer Tradition, in: Michael Funken, Über Habermas, Darmstadt
  • 2008: Die Verfassungsordnung für Religion und Kirche in Anfechtung und Bewährung. Zusammen mit Christian Waldhoff und Udo sterben Fabio, Münster
  • 2007: Im Geist der Freiheit. Für Eine Ökumene der Profile, Freiburg
  • 2007: Position Beziehen. Das Ende der Beliebigkeit, Lahr
  • 2007: "Der Mensch ist zur Arbeit geboren Wie der Vogel zum Fliegen ...". Hat das protestantische Arbeitsethos noch eine Zukunft ?, in: Die neue Frage nach der Arbeit, Wittenberg
  • 2006: Familie have alle. Für eine Zukunft mit Kindern, Berlin
  • 2006: Gerechtigkeit und Recht. Grundlinien christlicher Rechtsethik, 3. Aufl. Gütersloh
  • 2006: Dietrich Bonhoeffer Auswahl, 6 Bände, herausgegeben von Christian Gremmels und Wolfgang Huber, Gütersloh
  • 2006: Wissenschaft verantworten. Überlegungen zur Ethik der Forschung, Göttingen
  • 2006: Vertrauensberufe im Rechtsstaat, in: Anwaltsblatt, 8 + 9
  • 2005: Der Staat und Religionen sterben, Bonn 2005 und Erfurt
  • 2005: Vertrauen erneuern. Eine Reform um der Menschen willen, Freiburg / Breisgau
  • 2005: Woran dein Herz hangt. Bischofsworte in bewegter Zeit, Gütersloh
  • 2005: Die jüdisch-christliche Tradition, in: Hans Joas / Klaus Wiegandt, Die kulturellen Werte Europas, 2. Aufl. Frankfurt / Main
  • 2004: Vor Gott und den Menschen. Wolfgang Huber im Gespräch mit Stefan Berg, Berlin: Wichern
  • 2004: Verfassung ohne Gottesbezug? Zu Einer Aktuellen Europaischen Kontroverse. Gemeinsam mit Helmut Goerlich und Karl Kardinal Lehmann, Leipzig
  • 2002: Der gemachte Mensch. Christlicher Glaube und Biotechnik, Berlin 2002
  • 1999: Kirche in der Zeitenwende. Gesellschaftlicher Wandel und Erneuerung der Kirche, 3. Aufl. Gütersloh

Fachliteratur

  • Der tadellose protestantische. Immer freundlich, immer Korrekt, immer klug - Wolfgang Huber prägte sein Amt Durch maßvoll linke Ansichten und hartnäckige Sachlichkeit. In: Die Zeit Nr. 18, 23. April 2009, p. 7.
  • "Gewählter Glücksfall", Steffen Reiche auf Wolfgang Huber in der Märkischen Allgemeinen Zeitung, 5. November 2009
  • "Konflikt und Konsens", Karl Kardinal Lehmann auf Wolfgang Huber im Tagesspiegel, 25. Oktober 2009
  • "Aus dem Kirchenschlaf gerissen", in: Die Zeit, 22. Oktober 2009
  • "Huber ist moralische Instanz geworden", Horst Köhler auf Wolfgang Huber
  • "Wenn eure Kinder morgen fragen." Wilfried Köpke im Gespräch mit Wolfgang Huber, Margot Käßmann und Manfred Kock
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