Wolfgang Müller-Wiener

Antonia Hofer April 6, 2016 W 38 0
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Wolfgang Müller-Wiener war ein deutscher Architekturhistoriker, Archäologe und Byzantinist.

Nach einer Lehre als Zimmermann, von 1948 bis 1951 studierte er Architektur an der Karlsruher Institut für Technologie und er hat einen Doktortitel im Jahr 1954 auf das Thema der Entwicklung der Industriegebäude in Baden. Von 1962 bis 1967 war er der zweite Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo und in dieser Zeit leitete er die Ausgrabungen in Abu Mena von Alexandria. Nach seiner Habilitation im Jahr 1965 am Karlsruher Institut für Technologie, im Jahr 1967 wurde er ordentlicher Professor für Geschichte der Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt berufen. Im Jahr 1976 er der erste Direktor der Abteilung Istanbul des Deutschen Archäologischen Instituts gewählt. Seine Hauptinteressen in diesem Zeitraum waren die Topographie von Konstantinopel und alten Istanbul, die Schlösser des östlichen Mittelmeerraums und der Architekturgeschichte von Milet, wo von 1974 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1988 führte er die Ausgrabungen. In diesem Ionian archäologische Stätte studierte er bei Berthold Weber drei hellenistischen Tempeln und Heroa und zusätzlich frühen christlichen Gebäuden.

Works

  • Das Theater von Epidauros, W. Kohlhammer, Stuttgart 1961.
  • Mittelalterliche Befestigungen im Südlichen Ionien. In: Istanbuler Mitteilungen. Bd. 11, ISSN 0341-9142, 1961, S. 5-122.
  • Die Stadtbefestigungen von Izmir, Sigacik und Çandarli: Bemerkungen zur mittelalterlichen Topographie des Nördlichen Ionien. In: Istanbuler Mitteilungen. Bd. 12, 1962, S. 59-114.
  • Burgen der Kreuzritter im Heiligen Land, auf Zypern und in der Ägäis. Deutscher Kunstverlag, München u. ein. 1966.
  • Bildlexikon zur Topographie Istanbuls. Byzantion, Konstantinupolis, Istanbul bis zum Beginn des 17. Jahrhundert. Wasmuth, Tübingen 1977, ISBN 3-8030-1022-5.
  • Von der Polis zum Kastron. In: Gymnasium. Bd. 93, 1986, ZDB-ID 0017-5943, S. 435-475.
  • Griechisches Bauwesen in der Antike. Beck, München 1988, ISBN 3-406-32993-4.
  • Die Häfen von Byzantion, Konstantinupolis, Istanbul. Wasmuth, Tübingen 1994, ISBN 3-8030-1042-X.
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